Außenminister Schallenberg gedenkt an tschechisch-österreichischer Grenze dem Fall des Eisernen Vorhang

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums gedachte Außenminister Alexander Schallenberg, sein tschechischer Amtskollege Tomáš Petříček sowie die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der südmährische Kreishauptmann Bohumil Šimek der Grenzöffnung zwischen Österreich und der damaligen Tschechoslowakei.

Foto: Dragan Tatic

Außenminister Alexander Schallenberg betonte in seiner Rede an der Thayabrücke zwischen dem niederösterreichischen Hardegg und dem südmährischen Čížov die Wichtigkeit dieses Ereignisses für den weiteren Verlauf der Europäischen Geschichte. Das Jahr 1989 sei ein Ausdruck eines Wendepunktes, da die Grenze an Thaya und March bis dorthin „eine Grenze des Schmerzes und der Tragödien“ gewesen sei.

Die Prinzipien und Werte, für die die Menschen 1989 zu hunderttausenden auf die Straßen gingen, gelten auch heute. Freiheit und Pluralismus, Demokratie und Rechtstaatlichkeit sowie die Wahrung der Menschenrechte – das sind die Grundwerte der EU – so Außenminister Alexander Schallenberg.

Der tschechische Außenminister Tomáš Petříček lobte die historische Rolle Österreichs während dieser Zeit und hob Österreich als zentralen Partner hervor, der im Jahr 1989 sowie zuvor zahlreiche verfolgte Tschechen aufgenommen hat.

(bmeia.gv.at)

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