
Während Europas Industrielandschaft den tiefgreifendsten Wandel seit Jahrzehnten erlebt, entwickelt sich die Fähigkeit nationaler Volkswirtschaften, Innovation, Industrie und öffentliche Politik wirkungsvoll zu verknüpfen, zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. In der Slowakei begegnet man dieser Herausforderung mit dem EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund – einer gemeinsamen Initiative zur Stärkung industrieller Innovationskraft, zur Beschleunigung der Digitalisierung und zur engeren Einbindung des Landes in das europäische Fertigungsökosystem. Welche strategische Bedeutung dieser Ansatz bereits heute entfaltet, zeigte sich zuletzt auf der Konferenz „Digital Horizons Slovakia 2025“ in Bratislava, bei der VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Forschung diskutierten, wie koordinierte Investitionen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit industrielle Ambitionen in konkrete Realität übersetzen können.
Der EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund wurde 2023 als gemeinsames Programm des Ministeriums für Investitionen, regionale Entwicklung und Informatisierung der Slowakischen Republik (MIRRI) und EIT Manufacturing East ins Leben gerufen. Seither hat er sich zu einer ambitionierten und umfassenden Initiative entwickelt, die darauf abzielt, die Innovationsfähigkeit zu stärken, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und die Slowakei enger an Europas Innovationslandschaft anzubinden. In den Jahren 2024 und 2025 flossen die Mittel des Fonds in sieben strategische Arbeitspakete, die gezielte Unterstützung für Startups und KMU, grenzüberschreitende Lern- und Forschungsmobilität, einen strukturierten Innovationstransfer aus europäischen Industrieökosystemen sowie den systematischen Aufbau von Kapazitäten im öffentlichen Sektor ermöglichten.
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Auf der Konferenz „Digital Horizons Slovakia“ am 10. Dezember 2025 kamen in Bratislava politische EntscheidungsträgerInnen, BranchenvertreterInnen, ForscherInnen und InnovatorInnen zusammen, um zu reflektieren, wie der EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund bereits eine langfristige Transformationsagenda für die Fertigungsindustrie des Landes prägt. Die Veranstaltung diente dabei nicht nur als Austauschforum, sondern als nationale Plattform zur Einordnung der bisherigen Wirkungen, zur Diskussion konkreter Beispiele digitaler Umsetzung und zur Vernetzung jener Akteure, die die künftige Entwicklung der Slowakei maßgeblich mitgestalten.
In seiner Eröffnungsrede unterstrich Johannes Hunschofsky, Geschäftsführer von EIT Manufacturing East, die zentrale Rolle der Zusammenarbeit zwischen Politik, Wissenschaft, Industrie und Startup-Community für nachhaltige Transformation und verwies dabei auf die bereits erzielten Erfolge des EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund.

Innovationstransfer in die industrielle Realität umsetzen
Einer der greifbarsten Mehrwerte des Fonds liegt in seiner Fähigkeit, bewährte europäische Industrielösungen gezielt in slowakische Unternehmen zu transferieren. Die KI-gestützte Inspektionsplattform von DENKweit für eine schnellere und intelligentere Qualitätskontrolle, die Augmented-Reality-Lösung von AMPLI zur Unterstützung der Formeneinstellung in der Kunststoffverarbeitung oder IVE – Prescriptive Production Assistant, ein KI-Tool zur Echtzeit-Empfehlung von Korrekturmaßnahmen in der Fertigung, stehen exemplarisch für Technologien, die europaweit bereits erfolgreich eingesetzt werden und nun auch slowakischen Betrieben offenstehen.
Im Rahmen seiner Aktivitäten stellt EIT Manufacturing damit eine kuratierte Auswahl konkreter und übertragbarer Best Practices für digitale und nachhaltige Produktion bereit und zeigt praxisnah auf, wie slowakische Unternehmen erprobte Lösungen effizient in ihre bestehenden Betriebsabläufe integrieren können.

Unterstützung von Startups, Skalierung von Innovationen und Lernen von Europa
Mit IndustryUp!, dem Scaling Slovak Innovation Programm und der Business Safari bündelt der EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund mehrere ineinandergreifende Instrumente, die gezielt auf unterschiedliche Phasen der Innovationsentwicklung ausgerichtet sind. Gemeinsam zeigen diese Programme, wie der Fonds Innovatoren entlang ihrer gesamten Entwicklungsreise begleitet, miteinander vernetzt und systematisch an europäische Märkte, Partner und Best Practices heranführt.
Der IndustryUp! Startup-Wettbewerb stärkte gezielt die Pipeline junger Industrie-Tech-Startups in der Slowakei und förderte zugleich die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie. Nach dem Pitch-Wettbewerb erhielten die Gewinner ECTIVE Automation, DAITABLE und OWASmooth maßgeschneiderte Unterstützung durch ExpertInnen von EIT Manufacturing – darunter Mentoring, erhöhte Marktvisibilität sowie fundierte Beratung zur Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle.
Mit dem Programm „Scaling Slovak Innovation“ adressiert der Fonds gezielt eine der strukturellen Schwächen der Branche: die Überführung von Prototypen in marktreife Produkte. Durch die Unterstützung beim Übergang von der Technologiedemonstration (TRL 7) zu marktfähigen Lösungen (TRL 8-9) stärkt der Fonds unmittelbar die Fähigkeit der Slowakei, skalierbare industrielle Technologien zu entwickeln. Derzeit profitieren vier slowakische Unternehmen bis Ende 2025 von einer Kombination aus finanzieller Förderung, Mentoring sowie dem Zugang zu spezialisierten Innovations- und Industrienetzwerken.
Im Rahmen der Business Safari erhielten slowakische KMU und Forschende die Gelegenheit, führende Innovationsökosysteme und -infrastrukturen in Linz und Wien zu erkunden. Ziel war es, sich über digitale Produktion, KI-Anwendungen und Best Practices im Innovationsmanagement auszutauschen. Das dreitägige Programm umfasste unter anderem Führungen durch die JKU LIT Factory und das IFT TEC Lab der TU Wien, Unternehmensbesuche sowie Fachworkshops, die neue Ideen, Partnerschaften und Folgeprojekte initiierten.
Auf der Konferenz „Digital Horizons Slovakia“ diskutierten Podiumsteilnehmer von DAITABLE, BeKa Software Slovakia und DigiCode, wie die Programme des Fonds neue Wege für Wachstum, Zusammenarbeit und Wissensaustausch eröffneten. DAITABLE berichtete, dass die Teilnahme an drei der vom Fonds unterstützten Aktivitäten und insbesondere der Gewinn bei IndustryUp! einen entscheidenden Wendepunkt darstellten, der zur Gewinnung eines ihrer größten Kunden führte. Auch andere PodiumsteilnehmerInnen unterstrichen die greifbaren Vorteile der Programme und empfahlen, die angebotenen Chancen aktiv zu nutzen.

In Menschen investieren: Forschungsmobilität und Innovation im öffentlichen Sektor
Über die branchenorientierten Programme hinaus stärkt der EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund gezielt die personelle Infrastruktur für Innovation. Im Rahmen der „Research Mobility“ erhielten neun slowakische Forschende die Möglichkeit, an führenden europäischen Universitäten zu arbeiten, wo sie Zugang zu modernster Ausstattung, internationalen Kooperationen und neuen methodischen Ansätzen hatten – unterstützt durch die finanzielle Förderung des Fonds.
Im Rahmen des „Study Visits“ tauschte sich eine slowakische Regierungsdelegation direkt mit dem österreichischen Bundeskanzleramt sowie zwei Bundesministerien über digitale Transformation und die Umsetzung von Innovationspolitik auf nationaler und regionaler Ebene aus. Zusätzlich bot die Reise Gelegenheit zum Wissensaustausch mit regionalen Innovationsagenturen, Clustern und Startup-Inkubatoren, um zu erkunden, wie lokale Initiativen breitere nationale Innovationsziele unterstützen können.
Ronald Blasko, Direktor der Forschungs- und Innovationsbehörde (VAIA), sprach gemeinsam mit den Forschenden Anna Filcakova und Dávid Szépvölgyi von der Slowakischen Technischen Universität über ihre Erfahrungen aus europäischen Praktika. Dabei erhielten sie Zugang zu spezialisierten Laboren, arbeiteten mit internationalen Teams zusammen und entwickelten neue methodische Perspektiven. Die ReferentInnen unterstrichen, dass diese Mobilitätsprogramme eine neue Generation slowakischer Forschender, politischer EntscheidungsträgerInnen und InnovationsführerInnen fördern, die europäisches Wissen in die Heimat zurückbringen.

Diese Gespräche unterstrichen ein zentrales Thema des Tages: Die Slowakei erzielt schneller Fortschritte, wenn ihre Akteure sich mit vielfältigen Innovationskulturen außerhalb der Landesgrenzen auseinandersetzen.
Strategische europäische Projekte im Fokus: Bridge & Shift und Twin City Future Innovation Manufacturing Hub
Über den EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund hinaus stellte die Konferenz „Digital Horizons Slovakia“ zwei bedeutende europäische Initiativen vor, die die regionale Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden Jahren maßgeblich prägen werden.
Bridge & Shift – Bridge the Gap & Shift to Progress: Dieses neue europäische Projekt widmet sich dem strukturellen Wandel in Automobilregionen. Angesichts des tiefgreifenden technologischen Wandels im Mobilitätssektor unterstützt Bridge & Shift Regionen dabei, neue Kompetenzen zu entwickeln, die Widerstandsfähigkeit der Zulieferer zu stärken und gezielt Investitionen für den Übergang zu intelligenteren und umweltfreundlicheren Fertigungsprozessen anzuziehen. Als Automobilhochburg ist die Slowakei bestens positioniert, vom interregionalen Kooperationsmodell des Projekts zu profitieren.
Twin City Future Innovation Manufacturing Hub: Markus Kleinfercher, Senior Project Manager bei EIT Manufacturing, präsentierte den Twin City Future Innovation Manufacturing Hub, ein interregionales Projekt zur Entwicklung einer grenzüberschreitenden Innovationsstrategie zwischen der Slowakei und Österreich. Ziel des Hubs ist es, die industrielle Zusammenarbeit in der Region Bratislava-Wien zu stärken, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die Entwicklung einer gemeinsamen Roadmap für Fertigungsinnovationen zu fördern.

Diese Initiativen verdeutlichen, dass die Innovationsreise der Slowakei kein Einzelfall ist, sondern Teil umfassender europäischer Bemühungen zum Aufbau widerstandsfähiger und moderner industrieller Ökosysteme.
Ausblick: Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit
Der Vormittag der Konferenz endete mit einem zukunftsgerichteten Appell, die Aktivitäten des EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund fortzuführen. Die bisherigen Ergebnisse – gestärkte Startup-Kapazitäten, neue industrielle Partnerschaften, grenzüberschreitender Wissensaustausch und verbesserte Forschungsmobilität – belegen den Wert einer nachhaltigen Kooperation zwischen MIRRI und EIT Manufacturing.
Das Nachmittagsprogramm, konzipiert und durchgeführt von EDIH Expandi 4.0, vertiefte die Auseinandersetzung mit der digitalen Transformation auf Unternehmensebene. Als offizieller European Digital Innovation Hub (EDIH) der Slowakei unter der Trägerschaft der Slowakischen Innovations- und Energieagentur (SIEA) spielt Expandi 4.0 eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von KMU auf ihrem Weg zur Digitalisierung. Durch ihre Beteiligung als Veranstaltungspartner verbanden sie strategische Erkenntnisse aus dem Vormittag mit praxisnaher, branchenorientierter Unterstützung bei der Umsetzung.
EIT Manufacturing wird weiterhin eng mit slowakischen Partnern zusammenarbeiten, um den Zugang zu Innovationsprogrammen zu erweitern, die Talentförderung zu stärken und das Land noch stärker in das europäische Fertigungsökosystem einzubinden. Die Erkenntnisse und Materialien der Konferenz, darunter Dokumente zu bewährten Verfahren, werden online verfügbar gemacht, sodass Unternehmen und Institutionen den nächsten Schritt auf ihrem Weg der digitalen und industriellen Transformation gehen können.
ENGLISH:

EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund: Accelerating Innovation and Industrial Transformation
As Europe’s industrial landscape undergoes its most profound transformation in decades, the ability of national economies to connect innovation, industry and public policy is becoming a decisive competitive factor. Slovakia addressed this challenge through the EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund, a joint initiative designed to strengthen industrial innovation, accelerate digital adoption and anchor the country more firmly within Europe’s manufacturing ecosystem. Its impact was recently highlighted at Digital Horizons Slovakia 2025 conference in Bratislava, where stakeholders reflected on how coordinated investment and cross-border collaboration can translate ambition into industrial reality.
Established in 2023 as a joint programme of the Ministry of Investment, Regional Development and Informatization of the Slovak Republic (MIRRI) and EIT Manufacturing East, the EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund has emerged as an ambitious and comprehensive initiative for fostering innovation capacity, strengthening industrial competitiveness and connecting Slovakia more closely to Europe’s innovation landscape. Throughout 2024 and 2025, the fund channeled resources into seven strategic work packages providing targeted support for startups and SMEs, cross-border learning and research mobility, structured innovation transfer from European industrial ecosystems, and public sector capability building.
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At the Digital Horizons Slovakia conference on 10 December 2025, policymakers, industry leaders, researchers and innovators gathered in Bratislava to reflect how the EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund has begun to shape a long-term transformation narrative for the country’s manufacturing industry. The conference offered a national platform to evaluate impact, examine real examples of digital adoption and connect stakeholders shaping the country’s future development path.
In his opening remarks, Johannes Hunschofsky, Managing Director of EIT Manufacturing East, emphasised the importance of collaboration between government, academia, corporates and the startup community in driving long-term transformation, highlighting the achievements of the EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund.

Turning innovation transfer into industrial reality
One of the fund’s most tangible contributions is its ability to bring proven European industrial solutions directly to Slovak companies. DENKweit’s AI-powered inspection platform for smarter and faster quality control, AMPLI’s augmented-reality solution for mold-setting in plastics manufacturing, or IVE – Prescriptive Production Assistant, an AI tool that recommends corrective shop-floor actions in real time, are just some of the technologies that are already implemented across Europe and now made accessible to Slovak firms.
Within the fund’s activities, EIT Manufacturing offers a selection of concrete, transferable best practices of digital and sustainable manufacturing, demonstrating how Slovak companies can integrate proven solutions into their operations.
Within the fund’s activities, EIT Manufacturing offers a selection of concrete, transferable best practices of digital and sustainable manufacturing, demonstrating how Slovak companies can integrate proven solutions into their operations.

Supporting startups, scaling innovation and learning from Europe
A set of interconnected programmes, namely IndustryUp!, the Scaling Slovak Innovation Programme and the Business Safari, illustrate how the EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund supports and connects innovators at different stages of their innovation journey.
The IndustryUp! startup competition strengthened Slovakia’s pipeline of early-stage industrial-tech startups and promoted collaboration between research and industry. After a pitching competition, the winners ECTIVE Automation, DAITABLE and OWASmooth received mentoring, market exposure and expert guidance on business development from EIT Manufacturing experts.
The Scaling Slovak Innovation programme addressed one of the industry’s structural gaps: the challenge of converting prototypes into market-ready solutions. By helping companies progress from technology demonstration (TRL 7) towards market-ready solutions (TRL 8-9), the fund directly boosts Slovakia’s ability to generate scalable industrial technologies. Four Slovak companies currently receive funding, mentoring and access to specialised innovation and industry networks until the end of 2025.
Through the Business Safari, Slovak SMEs and researchers visited innovation ecosystems and infrastructure in Linz and Vienna to explore digital production, AI adoption and best practices in innovation management. The curated 3-day programme included tours at the JKU LIT Factory, the IFT TEC Lab of TU Wien, company visits and specialised workshops on Innovation Management and AI, sparking new ideas, partnerships and follow-up projects.
At the Digital Horizons Slovakia conference, panellists from DAITABLE, BeKa Software Slovakia and DigiCode reflected on how these programmes opened new pathways for growth, collaboration and learning. DAITABLE took part in three activities supported by the Fund, describing their IndustryUp! win as a pivotal moment that opened the door to one of their largest client relationships. Other panelists likewise highlighted the tangible benefits gained through the programme and encouraged peers to take advantage of the opportunities it offers.

Investing in people: Research mobility and public-sector innovation
Beyond industry-facing programmes, the EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund has been deliberately strengthening the human infrastructure of innovation. Via the “Research Mobility”, nine Slovak researchers gained placements in leading European universities, accessing advanced equipment, international collaborations and new methodological approaches while receiving financial support through the fund.
During the “Study Visit for Civil Servants” a Slovak government delegation engaged directly with the Austrian Federal Chancellery and two Austrian Federal Ministries to exchange on digital transformation and policy implementation at national and regional levels. The tour also facilitated knowledge exchange with regional innovation agencies, clusters and startup incubators to study how local initiatives support broader national innovation goals.
Ronald Blasko, Director, Research and Innovation Authority (VAIA) spoke alongside researchers Anna Filcakova and Dávid Szépvölgyi from the Slovak University of Technology, who shared insights from placements across Europe, where they accessed specialised laboratories, worked with international teams and gained new methodological perspectives. The speakers shared how these mobility programmes cultivate a new generation of Slovak researchers, policymakers and innovation leaders who bring European knowledge home.
These exchanges reinforced a core theme of the day: Slovakia advances faster when its people engage with diverse innovation cultures beyond its borders.

Spotlight on strategic European projects: Bridge & Shift and Twin City Future Innovation Manufacturing Hub
Beyond the EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund, the Digital Horizons Slovakia conference introduced two major European initiatives that will shape regional competitiveness in the coming years.
Bridge & Shift – Bridge the Gap & Shift to Progress: Bridge & Shift is a new European project addressing the structural transformation of automotive regions. As mobility undergoes a profound technological shift, the project supports regions in developing new skills, fostering resilience among suppliers and attracting investments for the transition toward smarter, greener manufacturing. Slovakia, as an automotive stronghold, is well-positioned to benefit from the project’s interregional cooperation model.
Twin City Future Innovation Manufacturing Hub: Markus Kleinfercher, Senior Project Manager at EIT Manufacturing, presented the Twin City Future Innovation Manufacturing Hub. This interregional project focuses on developing a cross-border innovation strategy between Slovakia and Austria. The hub aims to strengthen industrial collaboration across the Bratislava-Vienna region, enhance competitiveness and support the development of a shared manufacturing innovation roadmap.

These initiatives demonstrate that Slovakia’s innovation journey does not stand alone; it is embedded in broader European efforts to build resilient, modern industrial ecosystems.
Looking ahead: a foundation for long-term collaboration
The morning of the conference concluded with a forward-looking address calling for the continuation of the EIT Manufacturing-Slovakia-X-Fund activities. The outcomes of the initiative, namely strengthened startup capacity, new industrial partnerships, cross-border knowledge exchange and enhanced research mobility, show the value of sustained cooperation between MIRRI and EIT Manufacturing.
The afternoon programme, designed and delivered by EDIH Expandi 4.0, deepened the exploration of digital transformation at the company level. As the country’s official European Digital Innovation Hub (EDIH), Expandi 4.0 operates under the Slovak Innovation and Energy Agency (SIEA) and plays a central role in supporting SMEs on their digitalisation journey. Their involvement as event partners brought practical, industry-focused expertise to the conference, bridging strategic insights from the morning with real-world implementation support.
EIT Manufacturing will continue working with Slovak partners to expand access to innovation programmes, support talent development and connect the country with Europe’s broader manufacturing ecosystem. Insights and materials from the conference, including best practice documents, will be made available online for companies and institutions looking to take the next step in their transformation journey.
Diplomacy&Commerce Austria
Quelle: EIT Manufacturing